Bewegung

Bewegung

Warum Kinderfitneß!

Spaß durch Bewegung vermitteln, soziale Kontakte schaffen, Teamfähigkeit entwickeln, Freude an der Bewegung erlernen,…

Bewegung von Anfang an

Bewegung spielt ab dem ersten Lebensjahr eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung körperlicher (motorischer) und geistiger (kognitiver) Fähigkeiten. Eine wichtige Phase ihrer Entwicklung durchlaufen Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter: In dieser Zeit werden die biologischen, psychosozialen (Wahrnehmung, Kommunikation, Kennenlernen der eigenen Grenzen,…) und kognitiven Grundlagen (lernen, Aufmerksamkeit, …) geschaffen, die für das weitere Leben entscheidend sind. Ein spezielles Trainingsprogramm ist in diesem Alter ebenso wenig notwendig wie eine Spezialisierung auf bestimmte Sportarten. Denn Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Dieser sollte nicht eingeschränkt werden.

Entscheidend sind auch die Jahre sieben bis zwölf: Jetzt ist die koordinative Lernfähigkeit auf dem höchsten Niveau. Die koordinativen Fähigkeiten (= Geschicklichkeit) werden zum Beispiel beim Springen, Werfen, Laufen oder Klettern gefördert. Damit werden gute Voraussetzungen geschaffen, um Sportarten zu betreiben.

Bewegung ist jede Aktivität der Skelettmuskulatur, die zu einem höheren Energieverbrauch führt als in Ruhe. Bewegung ist körperliche Betätigung und entsteht durch Zusammenziehen oder Anspannen der Muskeln. Je nachdem ist der Muskel mit oder ohne Bewegungseffekt aktiv. Von Natur aus sind Menschen mit bestimmten körperlichen und geistigen Fähigkeiten ausgestattet. Diese ermöglichen uns, ein aktives Leben zu führen und Leistungen zu erbringen. Wir können zum Beispiel viele Kilometer weit gehen, schnell laufen, schwere Gewichte heben, einen Ball werfen, mit Werkzeugen arbeiten, musizieren, ein ausdrucksvolles Bild malen oder einen Computer bedienen.

Nutzen von Bewegung für Kinder und Jugendliche

Bewegung fördert die Bildung von Nervenzellen im Gehirn: Kinder, die sich regelmäßig bewegen, können sich besser konzentrieren als Bewegungsmuffel.

Bewegung von Kindesbeinen an stärkt unter anderem

  • Muskulatur,
  • Herz-Kreislauf-System,
  • Immunsystem,
  • Lunge und
  • Knochen.

Eine gut entwickelte Ausdauer und Kraft macht sich nicht nur im Kindes-, sondern auch im späteren Erwachsenenalter bezahlt. Bewegungsmangel hingegen wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder aus: Es kann unter anderem zu psychischen Problemen wie seelischer Unruhe und Unausgeglichenheit kommen. Studien zeigten darüber hinaus, dass „unbewegte“ Kinder und Jugendliche eher unter Nervosität und Depressionen leiden als „bewegte“. Bewegungsmangel macht sich auch körperlich bemerkbar, vor allem durch Haltungsschäden und Übergewicht, aber auch durch mangelnde Ausdauer und Kraft, durch Muskelverspannungen oder Rückenschmerzen.

60 Minuten pro Tag

Expertinnen und Experten empfehlen für Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten Bewegung. Dabei gilt: Je jünger die Kinder sind, umso mehr Bewegung soll es sein. Die Kleinen können dabei ruhig außer Atem kommen und schwitzen. Kinder haben einen natürlichen Drang zur Bewegung. Dabei trainieren sie automatisch durch einen Mix aus verschiedenen Bewegungsformen Geschicklichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer.

Ideal dafür sind das Herumtollen im Freien – zum Beispiel auf einem Spielplatz – und Bewegungsspiele mit Gleichaltrigen (zum Beispiel Ballspiele). Aber auch ein kleines Trampolin, ein Hüpfball, eine Sprungschnur oder eine Sprossenwand machen Kindern Spaß und bieten Bewegungsmöglichkeiten.

Ab einem gewissen Alter können die körperlichen Fähigkeiten durch das Erlernen von Sportarten wie Schwimmen, Fußball, Tennis, Klettern, Laufen, Tanzen oder Rad fahren noch weiter ausgebaut werden. Dabei sollte Bewegung vor allem Spaß machen. Leistungsdruck kann das im frühen Kindesalter jedoch verhindern.

Dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern stehen heutzutage inaktive Lebensgewohnheiten gegenüber, wie zum Beispiel langes Sitzen im Unterricht, Fernsehen, Spielen und Chatten am Computer. Dies führt dazu, dass sich Kinder mit zunehmendem Alter weniger bewegen. Während sich laut einer Studie aus dem Jahr 2006 in Österreich elfjährige Schülerinnen und Schüler im Durchschnitt noch 4,6 Tage in der Woche für je 60 Minuten bewegen, kommen die 15-Jährigen auf durchschnittlich 3,5 Tage pro Woche.

(Gesundheit.gv.at)

 

Unser Angebot:

Sport der Kinder bewegt!

Wir trainieren spielerisch mit den Kindern, machen Spiele die die koordinativen Fähigkeiten fördern, die konditionellen Fähigkeiten fördern und eine gesunde Ausdauer für den Herz-Kreislauf schafft.

Als koordinative Fähigkeiten wurden Eigenschaften bezeichnet, die die sportliche Leistung bestimmen und sich vor allem auf die Prozesse der Bewegungssteuerung und -regelung beziehen sollten. Sie sollten eine Klasse motorischer Fähigkeiten sein, die vor allem durch die Prozesse der Steuerung und Regelung der Bewegungstätigkeit bestimmt sind.

Kopplungsfähigkeit
Die Kopplungsfähigkeit ist eine Fähigkeit, bestimmte Bewegungen aufeinander abzustimmen.

Kinästetische Differenzierungsfähigkeit
Die kinästetische Differenzierungsfähigkeit ist eine Fähigkeit, die eine Differenzierung der Kraft ermöglicht. Wie viel Kraft muss ich für welche Übung aufbringen.

Gleichgewichtsfähigkeit
Die Gleichgewichtsfähigkeit ist für das Halten des Gleichgewichtes nötig.

Orientierungsfähigkeit
Die Orientierungsfähigkeit ermöglicht, aus einer schwierigen Situation, z.B. unter Druck, schnell den Richtigen Anspielpartner beim Fußball zu finden.

Rhythmisierungsfähigkeit
Die Rhytmisierungsfähigkeit ist nötig um einen optimalen Rhytmus zu erhalten. (Anlauf Weitsprung, Hochsprung,...)

Reaktionsfähigkeit
Schnelles Reagieren

Umstellungsfähigkeit
Um sich von einer Defensiven auf eine Angriffsituation umzustellen, wird die Umstellungsfähigkeit benötigt.

Für das Beherrschen dieser Bewegungsabläufe stellen die konditionellen Fähigkeiten eine Basis dar. Im Allgmeinen spricht man hierbei von Kraft:

  • Schnelligkeit,

Die Schnelligkeit (altertümlich: die Schnelle) gehört zu den motorischen Grundeigenschaften und konditionellen Fähigkeiten im Sport.

Man kann die Schnelligkeit sowohl indirekt durch Training der anderen motorischen Grundeigenschaften (v. a. Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit), als auch direkt durch Schnelligkeitsübungen trainieren. Das Schnelligkeitstraining folgt der Differenzierung der Schnelligkeit in Reaktions- und Bewegungsschnelligkeit.

Es sollte stets am Anfang der Trainingseinheit stehen, also in erholtem Zustand stattfinden. Die Pause zur nächsten Trainingseinheit sollte ausreichend lang sein. Die Phasen mit den höchsten Steigerungsraten in den elementaren Schnelligkeitsaspekten der Reaktions-, Frequenz und Reaktivschnelligkeit sind bei Kindern vom 7. bis 10. Lebensjahr zu finden.

Solltest Du noch mehr über Bewegung wissen wollen, empfehlen wir Dir folgendes Buch: Looking Good Naked 

51ZMwym2 0L. SX405 BO1204203200

Wir freuen uns auf euch!!! :)

Eure Body-Shapers

Wolfgang und Sandra 

Written by : Sandra Perrotta